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EU veröffentlicht Code of Practice für KI-Kennzeichnung

Die EU-Kommission hat einen freiwilligen Code of Practice zur Markierung und Kennzeichnung von KI-generierten Inhalten veröffentlicht.

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EU veröffentlicht Code of Practice für KI-Kennzeichnung

Die EU-Kommission hat einen freiwilligen Code of Practice veröffentlicht, der die Kennzeichnung von KI-generierten Inhalten regeln soll. Damit setzt die Behörde einen Schwerpunkt auf Transparenz – auch bei Inhalten, die im Gesundheitswesen genutzt werden.

Was passiert ist

Die Europäische Kommission veröffentlichte einen „Code of Practice on marking and labelling AI-generated content“ zur Kennzeichnung und Markierung von Inhalten, die durch KI erzeugt oder wesentlich verändert wurden. Der Code soll Transparenz schaffen und eine einheitlichere Praxis im Umgang mit entsprechenden Outputs unterstützen.

Die Leitlinien sind als freiwillige Selbstverpflichtung angelegt, sollen aber die Umsetzung der einschlägigen Transparenzanforderungen erleichtern. Besonders relevant ist das für Branchen, in denen KI-Inhalte weiterverarbeitet, bewertet oder für Entscheidungsprozesse herangezogen werden.

Warum das wichtig ist

Für das Gesundheitswesen ist die Kennzeichnung von KI-generierten Inhalten ein direkter Betriebs- und Compliance-Faktor: Kliniken, Dienstleister und Hersteller müssen besser nachvollziehbar machen, welche Teile von Dokumenten, Berichten oder Begleitmaterial durch KI entstanden sind. Das kann sowohl die Qualitätskontrolle als auch die Nachvollziehbarkeit in Audit- und Haftungsfragen verbessern.

Der Code of Practice adressiert damit einen Bereich, der oft hinter Modellgüte und Leistungstests zurücksteht: Transparenz über die Herkunft von Inhalten. Wenn KI-Ergebnisse in medizinischen Workflows weiterverwendet werden, wird die klare Kennzeichnung zunehmend zur Voraussetzung dafür, dass sich Nutzer und Prüfinstanzen auf die Herkunft und den Kontext der Information verlassen können.

Tags: KI-Regulierung, Digital Health, KI-Ethik

Quellen: digital-strategy.ec.europa.eu